KiezKlima - Gemeinsam für ein besseres Klima im Brunnenviertel     kiezklima Logo offiziell

Das Wichtigste zum Projekt in Kürze: Informationsblatt "KiezKlima"

Am 1. Oktober 2014 startete das Projekt "KiezKlima" mit einer Laufzeit von 3 Jahren. CQ ist im Projekt verantwortlich für die Strategie- und Prozessevaluation. Ziel von "KiezKlima" ist die Entwicklung und Erprobung von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel.

„DAS: Partizipative Entwicklung und Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen am Beispiel des Berliner Brunnenviertels als innovative Strategie in der Stadtteilentwicklung“ 

Vor dem Hintergrund des globalen Klimawandels treten häufiger als bisher extreme Wetterlagen wie Starkregenereignisse oder lange Hitzeperioden auf. Diese wirken sich insbesondere in hoch ver­dichteten Stadtquartieren negativ auf die Lebensqualität der Anwohner_innen aus. Für Kommunen, Unternehmen und Privathaushalte ergeben sich daraus zukünftig zunehmend erhebliche Kosten, u. a. durch Schadensbeseitigung, höhere Krankenstände und steigende Versicherungskosten. Um diese Folgen abzumildern, sind umfangreiche Klimaanpassungsmaßnahmen erforderlich. 

Das Projektvorhaben „KiezKlima“ nimmt die Quartiersebene in den Fokus. Ziel ist es, die vorhandenen partizipativen Strukturen im Pilotgebiet Brunnenviertel-Brunnenstraße (Berlin-Wedding) für Klimaanpassungsmaßnahmen beispielhaft nutzbar zu machen und erste bauliche Maßnahmen umzusetzen. Das Projekt knüpft dabei an die Prozesse und Strategien des seit 2005 etablierten Quartiersmanagements (QM) an. Maßnahmen der Klimaanpassung werden mit den Bewohner_innen und Akteuren im Quartier entwickelt, diskutiert, geplant und umgesetzt. Auf der Grundlage einer umfassenden Evaluation der Projektprozesse und -ergebnisse wird ein Handlungsleitfaden mit übertragbaren Empfehlungen für andere Stadtquartiere in Deutschland erstellt. 

Das Projektvorhaben „KiezKlima“ bearbeitet zentrale Fragenstellungen: Welche Art der Beteiligung braucht man für die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen auf Quartiersebene? Welche Form der Ansprache erreicht die divers ausgerichteten Akteure? Welche konkreten Anpassungsmaßnah­men lassen sich für das Pilotgebiet aus dem Ist-Zustand des lokalen Mikroklimas ableiten, entwickeln und umsetzen? Welche Erkenntnisse sind auf andere Quartiere übertragbar? 

Das dreijährige Modellprojekt (Projektzeitraum: Oktober 2014 bis September 2017) wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der „Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel“ (DAS) gefördert und durch den Projektträger Jülich begleitet. Wir führen das Projekt gemeinsam mit der L.I.S.T. GmbH, der TU Berlin (Fachgebiet Klimatologie) sowie den Unterauftragnehmern Bureau Baubotanik und EPC durch. Die Degewo, die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und das Berliner Bezirksamt Mitte unterstützen das Projekt finanziell und personell. „KiezKlima“ bündelt somit das Know-how und die Expertise unterschiedlicher Akteure aus Forschung, Beratung, Verwaltung und Stadtteilarbeit.

KiezKlima in der Presse: Den Artikel in der Berliner Zeitung vom 11.03.16 können Sie hier nachlesen

Ihr Ansprechpartner: Friedbert Jakoby | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | +49 30 421539 23

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