5 Schritte zum erfolgreichen BGM für Ihr Unternehmen

Gesundheitsförderung bezeichnet nach Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) „ein[en] Prozess, der den Menschen mehr Entscheidungen über ihre Gesundheit ermöglicht und dadurch die Gesundheit verbessern kann.“ Daher trägt jedes Unternehmen eine Verantwortung dafür, alle Voraussetzungen der Gesundheitsförderung zu erfüllen und alle möglichen Maßnahmen zur Unterstützung der Gesundheit der Mitarbeiter*innen zu implementieren.

Das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) umfasst alle Maßnahmen und strukturellen Veränderungen, die der Förderung der Gesundheit der Beschäftigten entsprechen. Dazu gehört auch der Arbeits- und Gesundheitsschutz - und die rechtlich geforderte Reintegration von Mitarbeitern*innen, die lange krank waren.

Nicht nur für die Mitarbeiter*innen, sondern auch für Unternehmen bringt das BGM viele Vorteile. Die Leistungsfähigkeit und Motivation der Mitarbeiter*innen steigt und es fallen Kosten, die durch Krankenstände entstehen. Auch das Unternehmensklima wird generell verbessert und die Arbeitnehmer*innen identifizieren sich dadurch mehr mit dem Arbeitgeber. Außerdem gibt es für Unternehmen steuerliche Vorteile – seit dem 1.Januar 2008 wird durch Steuerfreiheit die Förderung der Mitarbeitergesundheit in Höhe von bis zu 600 Euro jährlich unterstützt.

Das BGM effizient ausrichten

Um ein gutes BGM erfolgreich aufzubauen, benötigt es eine gleichmäßige Beteiligung von Management, Führungskräften und Mitarbeiter*innen. Eine besondere Rolle spielen aber in diesem vielstufigen Prozess die Führungskräfte, da sie in der Regel eine Vorbildwirkung auf die Arbeitnehmer*innen haben.

5 Schritte für ein erfolgreiches BGM in Ihrem Unternehmen

BGM Arbeitsmedizin CQ Blog1. Aufbau eines gemeinsamen Konzeptes

Der beste Weg, um ein Bewusstsein für die Bedeutung der Sicherheit am Arbeitsplatz zu schaffen, ist, sie zu einem zentralen Wert im Unternehmen zu etablieren. Dieser Schritt betrifft hauptsächlich die Führungskräfte, da sie diese Wertvorstellungen in Wort und Tat widerspiegeln müssen. Die Unternehmensleitung muss die Einrichtung, Umsetzung und Aufrechterhaltung des BGM anordnen. Allerdings reicht es nicht aus, die Geschäftsführung in die Pflicht zu nehmen. Wie bei allen Fragen der Sicherheitskultur ist auch die Beteiligung der Mitarbeitenden entscheidend, zum Beispiel mittels Weiterbildungen im Bereich Gesundheitsschutz oder Arbeitsmedizin.

2. Planung des BGM

Der Planungsprozess ist nicht etwas, das Sie nur einmal erledigen. Es ist vielmehr ein fortlaufender und wiederkehrender Prozess. Durch die Festlegung spezifischer Ziele und Vorgaben setzt die Geschäftsleitung Erwartungen an Manager*innen, Vorgesetzte und Mitarbeiter*innen sowie an das Gesamtkonzept. Die Ziele und Vorgaben sollten sich auf Maßnahmen konzentrieren, die die Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz verbessern.

3. Einführen und Verwalten des BGM

Wenn Sie Ihr Arbeitsschutzsystem konzipiert haben, sind die folgenden Schritte naheliegend - die Implementierung und die Inbetriebnahme des Systems. Für den Erfolg eines betrieblichen Gesundheitsmanagementsystems ist es entscheidend, dass sich die Maßnahmen genau an den Bedürfnissen orientieren, die in der Planungsphase identifiziert wurden. Dazu gehören betriebliche Aktivitäten, gesundheitsfördernde Angebote oder Weiterbildungen zu Führung, gesundem Arbeiten, Kommunikation oder Suchtprävention.

4. Monitoring, Bewertung und Anpassung des BGMBGM Computer CQ Blog

Nun ist es an der Zeit, Ihr BGM zu überwachen und dessen Wirksamkeit zu bewerten und im Verlauf des Prozesses auch notwendige Anpassungen vorzunehmen. Richten Sie regelmäßige Kontrolltermine ein, um sicherzustellen, dass Sie mit Ihrem Plan auf Kurs sind. In diesem Teil geht es darum, zu überwachen, was Sie getan haben, sich die Daten anzusehen und zu bewerten, wie gut Sie es geschafft haben. Oder auch, ob Sie es beim nächsten Mal auf eine andere Weise noch besser machen können.

5. Regelmäßige Verbesserungen vornehmen und BGM unterstützen

Sie müssen die BGM-Prozesse immer wieder wiederholen und fördern. Das liegt einfach daran, dass sich die Dinge bei der Arbeit ändern - die Gefahren können sich ändern, Ihre Angestellten können wechseln, die Gesetzgebung kann auch geändert werden, usw. Denken Sie daran, dass es immer etwas gibt, das Sie verbessern können, wenn es um Gesundheit und Sicherheit geht.

Best Practices eines BGM am Beispiel von CQ

Bei CQ haben der Wohlfühlfaktor und die Gesundheit der Mitarbeiter*innen die höchste Priorität. Maßnahmen, die darauf abzielen, sind zum Beispiel:

  • Regelmäßige Massagetermine
  • Ergonomische Arbeitsplätze
  • Gemeinsame Mittagspausen
  • Betriebliche Gesundheitsförderung in Höhe von 600 Euro jährlich
  • Abwechslungsreiche und interaktive Teamevents
  • Bereitstellung von gesunden Snacks (z.B. Obst & Nüsse)
  • Ermöglichung von Home-Office
  • Einrichtung eines Vertrauensteams
  • Durchführung von regelmäßigen Umfragen zur MA-Zufriedenheit

Ein nachhaltiges betriebliches Gesundheitsmanagement ist also ein zentraler Faktor für Unternehmenserfolg und die Gesundheit sowie Zufriedenheit der Belegschaft. Begehen auch Sie die 5 Schritte für Ihr Unternehmen – wir unterstützen Sie gerne dabei in unserem Firmenseminar zum betrieblichen Gesundheitsmanagement und geben Ihnen noch einen besonderen sechsten Schritt mit auf den Weg.